Hippotherapie


Hippotherapie


Hippotherapie ist eine physiotherapeutische Behandlungsmethode auf neurophysiologischer Grundlage mit und auf dem Pferd.
Hier ist das Pferd der Co-Therapeut: seine Bewegungen werden auf den „Reiter“ weitergegeben, der sie aufnimmt und durch reaktive Muskelanspannungen neutralisiert.
Das Pferd wird im Schritt geführt: der Patient wirkt nicht aktiv auf das Pferd ein.

Erfolgreich wirkt sie bei Patienten mit neurologischen Krankheiten, die auf Grund einer Schädigung des Nervensystems Bewegungs- und Koordinationsprobleme haben.
Menschen mit orthopädischen oder Rückenproblemen profitieren von dem positiven Effekt, dass sämtliche Gelenke durch das im Schritt gehende Pferd bewegt werden.
Die Muskulatur des Reiters arbeitet automatisch:
Verspannungen/ Spastiken werden gelockert und das Zusammenspiel aller Muskelgruppen wird trainiert.
Rumpfspannung und Gleichgewicht verbessern sich durch die wiederholten Bewegungsimpulse des Pferdes.

Der Gang des Pferdes fördert ein symmetrisches Körpergefühls und regt das gesamte Wahrnehmungssystem an:
Die Wahrnehmung des eigenen Körpers, des veränderten Raumempfindens, aber auch Geruch, Gehör, Sehfähigkeit, Oberflächen- und Tiefensensibilität werden in einer Therapieeinheit angesprochen.

Muskuläre Kräftigung erfolgt fast unbemerkt, es dominiert das Gefühl des Getragenwerdens.
Das Pferd strahlt Ruhe und Wärme aus und wirkt.


Wann sollte Hippotherapie besser nicht durchgeführt werden?


So können Sie die Hippotherapie vorbereiten:

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